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PG KLINGENBERG; RÖLLFELD; TRENNFURT

Anmeldung zu den Christmetten in unserer Pfarreiengemeinschaft:

Aufgrund der Corona-Abstandsregeln müssen wir in diesem Jahr für die Christmetten in Trennfurt und Klingenberg ein Anmeldeverfahren durchführen, da wir aufgrund dieser Regeln nur begrenzte Sitzplätze in den Kirchen zur Verfügung haben und wir so besser planen können:

In Trennfurt können Sie sich im Pfarrbüro persönlich zu den Sprechzeiten anmelden, oder auch telefonisch unter der Nummer 09372-921115. Hier muss allerdings darauf hingewiesen werden, dass es für die Christmette „Eintrittskarten“ gibt, die auf jeden Fall im Pfarrbüro abgeholt werden müssen. Auf diesen Karten wird die Sitzplatzreihe und Nummer vermerkt.
17.30 Uhr Christmette mit Pfarrer Ball +++MIT ANMELDUNG+++
Für die beiden Weihnachtsfeiertage wird keine Anmeldung benötigt.


In Klingenberg dürfen Sie sich für die beiden Christmetten
bei Frau Rottmann telefonisch unter der Handy Nr. 0173-3052358 anmelden.
Ebenso für dieMesse am 2. Weihnachtsfeiertag um 10:30 Uhr +++ nur mit Anmeldung +++
16.00 Uhr Wort-Gottes-Feier zur Christnacht mit Hr. M. Straub +++ nur mit Anmeldung +++
17.30 Uhr Wort-Gottes-Feier zur Christnacht mit Hr. M. Straub +++ nur mit Anmeldung +++


Für die Christmette um 22 Uhr inRöllfeld wird keine Anmeldung benötigt, da hier
erfahrungsgemäß normalerweise genug Platz ist. Aber auch hier gilt eine eingeschränkte freie Platzwahl - den Ordnern ist Folge zu leisten.

Für die Messe am 2. Weihnachtsfeiertag, 26.12.20 um 9 Uhr wird das Anmeldeverfahren
über Teilnehmerkarten gesteuert. Diese erhalten Sie am 3. und 4. Adventssonntag
persönlich nach dem Gottesdienst. Ab dem 4. Adventssonntag werden die Restkarten
in der Kirche zum Mitnehmen ausliegen.


Bei großem Zuspruch kann es leider keine freie Platzwahl geben, die Plätze werden dann von Ordnern so zugewiesen, dass möglichst alle mit dem gebotenen Abstand untergebracht werden können.

Möge es eine Zeit der Hoffnung sein

in der wir trotz Abstand wach und aufmerksam bleiben für die Sorgen und Nöte, Freuden und Hoffnungen anderer.

 Möge es eine Zeit des Mut-machens sein,

in der wir trotz vieler Einschränkungen nicht resignieren oder aggressiv werden angesichts der gesundheitlichen Probleme oder Schwierigkeiten in Gesellschaft und Kirche.

Möge es eine Zeit des Wartens sein

in der wir einen Engel erwarten, der zur Tür hereinkommt und sagt:

Du brauchst keine Angst zu haben. Der Herr ist mit dir! Du schaffst das!

Du brauchst dich nicht mehr zu fürchten! Alles wird gut!

Gemeindereferentin Gabriele Spahn-Sauer

Eine wunderschöne Dekoration hatten sich Engagierte für die Martinstage in der Kirche überlegt. Bei leuchtendem Laternenlicht fand die monatliche Auszeit in der beleuchtenden Kirche statt. Für Familien wurde, nachdem keine Martinszug stattfinden konnte, ein kindgerechter Martinsgottesdienst angeboten. Jede Familie erhielt ein Martins-Leporello. Kinder und Eltern wurden ermutigt ohne Angst und Furcht anderen mit einem kleinen Martins-Licht Freude zu bereiten.

In der Grundschule sammelten Kinder Lebens- und Hygieneartikel und übergaben diese am 12.11. Mitarbeitern des Martinsladens aus Erlenbach. Bei der Übergabe hörten die Schüler das bekannte Martinslied mit neuem Text

Sankt Martin, sieh auf unser Schulhaus

Wir teiln unsere Geschenk für andere aus

Dabei tragen wir unsere Maske im Gesicht,
das Virus nämlich teilen wir nicht!

 

Gemeindereferentin Gabriele Spahn-Sauer

In diesen Tagen in denen, viele von uns täglich neu die Zahlen anschauen,

schaue ich mich bewusst im Garten oder Friedhof, „den Kleinen Parks des Lebens“ oder beim Spaziergehen in der Natur um und entdecke Blühendes: Rosenblüten, die noch von sonnigen Tagen erzählen, Chrysanthemen, die typischen Herbstblumen, kleine Gänseblümchen, die fast im ganzen Jahr blühen und und… Dabei denke ich an all die Menschen, die etwas in mir zum Blühen gebracht haben: Menschen mit denen ich gerne im Kontakt war und Menschen mit denen ich jetzt, auch wenn nicht direkt doch über Telefon oder digitale Möglichkeiten im Kontakt bin. Und allein schon der Gedanke an sie bringt wieder etwas Freude in mein Herz.

Wie wäre es, wenn Sie als Familien mit ihren Kindern in den Tagen rund um den Martinstag, dem 11. November mit ihren beleuchteten Laternen einen kleinen Abendspaziergang machen?

Während des Unterwegsseins erzählen Sie oder Ihre Kinder alles, was Sie an diesem Tag oder in dieser Zeit erlebt haben. Es ist eine tolle Idee, denn dieses Unterwegssein mit der selbstgebastelten Laterne hat in den letzten Jahren vielen kleinen Kindern Freude gemacht. Voller Stolz sind sie durch die dunklen Straßen gezogen, haben Martinslieder gesungen und Geschichten aus dem Leben von Martin dem Bischof aus Tours gehört.

Ich glaube, manch einer würde sich freuen, wenn er durchs Fenster schaut und sie als Familien mit der leuchtenden Martinslaterne sieht.

N och schöner ist es, wenn Sie Laternen in eines ihrer Fenster im Haus hängen. Es gibt die Aktion: „Laternen-Fenster“. 11 Tage, vom 1. – 11. November sind mit LED- Lampen bestückt, Laternen in den Häuserfenstern zu sehen und können in den dunklen Abendstunden leuchten. Gewiss freuen sich die Kinder und übrigens Erwachsene auch, wenn sie leuchtenden Laternen in den Häusern entdecken.

Gabriele Spahn-Sauer, Gemeindereferentin

Martinslicht1

Wir kennen dunkle Zeiten:

  • November
  • die derzeitig düstere Jahreszeit,
  • die Einschränkungen und Ängste in der Coronazeit,
  • die dunkle Lebenszeit, wenn einer unser Lieben leidet, krank oder hilfsbedürftig ist.
  • die traurige Zeit des Abschieds, wenn jemand stirbt oder verstorben ist……………..

Doch es gibt auch in jedem dunklen Alltag und schmerzvollen Leben

kleine und große Lichtmomente.

Ein kleines Licht kann einen ganzen Raum erhellen, den äußeren Raum aber auch meinen Innenraum.

M anche Mitmenschen stellen in diesen Tagen Laternen an die Fenster, vor die Haustüren, an die Gräber ihrer Lieben und Kinder und Eltern wandern mit Martinslaternen durch die Straßen oder verschenken kleine Lichter!

Übrigens LED-Kerzen und LED-Lichter haben auch eine Strahlkraft

Im tiefsten Dunkel, Herr, schickst Du uns Dein Licht, wir erkennen es oftmals nicht, weil das Dunkel uns gefangen hält.

Lichtvolle Momente in dieser schwierigen Zeit

wünschen Ihnen die Verantwortlichen und Seelsorger unserer Pfarrei


LichterAmFenster

Mit dem Erinnern an den Verstorbenen, dessen Grab besucht, wird kann der Friedhofsgang bereits beginnen.

Gibt es Erinnerungsgegenstände, Bilder an ihn/ an sie? Welche guten, schwierigen oder auch lustigen Geschichten gibt es mit dem/der Verstorbenen?

Auf dem Weg zum Friedhof könnten sie der Frage nachgehen: Ob der/ die Verstorbene auch schon diesen Weg gegangen ist?

Am Grab gilt es ein Licht anzuzünden mit dem Gedanken, dass NN. im Lichte Gottes lebt. Blumen könnten als Zeichen für vergängliche Schönheit abgelegt werden. Wir dürfen uns trauen, laut die Grabinschrift vorzulesen. Vielleicht ist eine gemeinsame Schweigezeit, ein sich am Hände halten oder ein Verneigen möglich.

Fehlen dürfte sicherlich nicht das gemeinsame Gebet des Vater unsers und am Ende der Wunsch: O Herr gib NN. die ewige Ruhe und das ewige Licht!

Ein Päckchen für die Wüstenzeit

schenkten Krankenhaus-, Altenheim-Seelsorger sowie die Verantwortliche des Kath. Frauenbundes den über 40 ehrenamtlichen Frauen von Besuchsdiensten aus dem Landkreis Miltenberg, die in der Erlenbacher Kirche beim Segensgottesdienst zusammenkamen. „Sie waren und sind ein Segen auch wenn sie derzeit nicht aktiv Menschen in Senioreneinrichtungen oder im Krankenhaus besuchen können“. Dieser Gedanke begleitete Texte und Gebete der gottesdienstlichen Feier. Der Kontakt zu und der Besuch von kranken oder alten Menschen ist hauptamtlichen Seelsorgern im Krankenhaus und Altenheim ein großes Anliegen, aber auch engagierten ehrenamtlichen Christen aus dem Gemeinden , die leider in diesem Jahr aus verständlichen Gründen ihren Dienst nicht ausüben können. Unter dieser Einschränkung leiden aktive Ehrenamtliche, denn sie kennen aus ihrer langjährigen Tätigkeit die Freude, das Bewegt sein oder die Sehnsucht nach Ablenkung und Kontakt der besuchten Patienten und Bewohner. Im Herzen, in Gedanken und über mediale Möglichkeiten verbunden bleiben, dazu wurden die Besuchsdienstarbeiter ermutigt. Stellvertretend dafür lag in der Tüte ein kleines Handschmeichler-Herz. Auch wenn in diesen herausfordernden Coronazeiten persönliche Besuche eingeschränkt sind, braucht es die gegenseitige Stärkung und Begegnungen der Ehrenamtlichen untereinander in kleinen Kreisen zum Gebet oder Austausch über kreative Möglichkeiten des Kontakts. Dazu lud die Bestärkungskarte und ein kleiner Kuchen mit einem Regenschirm, der in der jeder Tüte zu finden war, ein. Stellen wir die kommende Zeit unter Gottes Schutz und Schirm war die ermutigende Aussage dieses kleinen Zeichens am Ende eines aufmunternden Zusammenseins.

Ein Päckchen für die Wüstenzeit segen 2020

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hintere Reihe von links:

Regina Krebs, Kath. Frauenbund; Dr. Gregor Kreile und Thomas Schmitt, beide Klinikseelsorger

Vordere Reihe: Anita Reichert, Klinikseelsorge, Gabriele Spahn-Sauer, Altenheimseelsorge

1. Ermutigende Worte eines Wissenschaftlers in der Maria Magdalenakirche

Der Vortrag des Bibelwissenschaftlers, Martin Ebner, den Pfarrer Ball in die Maria Magdalena Kirche einlud, war für Viele, der manchmal durch die hausgemachten Kirchenproblem enttäuschte engagierten Christen, ein Hoffnungszeichen. In seinem wissenschaftlichen Ausführungen zu den Paulusbriefen stellt er fest, dass es Pastoralbriefe gibt, in der die gesellschaftliche Angleichung an die röm. Ordnung Thema war. „Sie passten sich dem Mainstream der damaligen römischen Gesellschaftsstruktur des römischen Reiches an“. Inzwischen ist diese Struktur längst Vergangenheit und es stellt sich die Frage warum es in der Kirche keine Anpassung an die westliche Welt mit ihren Gedanken der Gleichberechtigung oder Demokratie gibt, meinte Prof. Ebner

„Danke für diese exegetischen Erkenntnisse“ erklärte eine Besucherin. „Sie bestärken mich in meiner Argumentation und geben mir neuen Schwung mich für Gleichberechtigung in der Kirche weiter einzusetzen“.

2. Ein gelungener Pilgerweg vor Ort in Trennfurt

Viel Mühe hat sich das Wallfahrtsteam für den diesjährigen Wallfahrtstag gemacht. Sie luden zu einem Pilgerweg zu den Heiligen Orten in und um Trennfurt ein. Dort gab es Texte, Impulse oder die Möglichkeit eigene Gedanken aufzuschreiben. Mit der Rückmeldung und der Beteiligung sind die Verantwortlichen mehr als zufrieden und haben schon Ideen, wie es weitergehen kann. Besonders angetan waren Teilnehmer des Pilgerweges, dass ihre Bitten, die sie formuliert hatten, im Erntedankgottesdienst vorgetragen wurden.

9. November Kindergottesdienst 17.00 Uhr in der Maria Magdalenakirche: Thema: Licht teilen

22. November 17.30 Trendgottesdienst in der Maria Magdalenakirche: Thema: Andere Zeiten, anders Christsein?

Wie schön ist es - oder war es, unterwegs zu sein, neue Eindrücke zu sammeln oder Heilige Orte zu besuchen!

Unser Leben ist immer eine Reise auch wenn wir am Ort bleiben –

eine Lebensreise, die leicht oder beschwerlich sein kann.

Manchmal sind wir auf dieser Lebensreise am Ende unserer Kräfte.

 

Wie gut tun uns dann Mitmenschen, die uns ermutigen und stärken. Wie wichtig sind Zeiten der Erholung.

In diesen warmen Sommerwochen wünsche ich Ihnen viel Erholung und ermutigende Momente

Seien Sie von Gott behütet und beschützt!

 

Gemeindereferentin Gabriele Spahn-Sauer

 

Hat Maria Magdalena die Namensträgerin der Trennfurter Kirche uns heute etwas zu sagen?

Dieser Frage widmeten sich die Verantwortlichen in ihren abendlichen Feiern, nächtlichen Gebeten, Führungen oder in der Ausstellung. Ein Schwerpunkt war die Befreiung Maria Magdalenas von ihren Dämonen. Die Erlösung von den parasitären Hausbesetzern, wie immer sie hießen, gab Maria Magdalena neue Zuversicht und Lebenssinn.

Was sind die Mächte, die uns heute hindern zu leben? wurde in geschriebenen oder vorgetragenen Texten gefragt: Angst, Hass, Einsamkeit, Hoffnungslosigkeit, Ungerechtigkeit?

Maria aus Magdala hatte das Glück von diesen dämonischen Mächten befreit zu werden. Sie konnte nach einer für sie gemeinsamen, glücklichen Zeit mit Jesus und seinen Jüngern sogar den Hass, die Hassworte, die Jesus bei seiner Verurteilung ertragen musste, aushalten. Maria aus Magdala blieb an Jesu Seite bis zu seinem Kreuzestod. Sie war es, die den Auftrag erhielt, vom lebendigen Jesus zu erzählen.

Die Gedanken zur Befreiung oder zum Auftrag von Jesus zu erzählen sind nur einige von vielen Impulsen aus der Vita Maria Magdalenas. In den Veranstaltungen und der Ausstellung in der Trennfurter Kirche gab es reichlich anregende Texte und Bilder.

Gemeindereferentin Gabriele Spahn- Sauer

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