logo PG Johannes Nepomuk

2 Dank

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

V. l.: Pfr. Ball, Martha Gies, Werner Schmitt, Jürgen Elbert, Gem.Ref. Spahn-Sauer

 

Verabschiedung und Dank für ehrenamtliche Dienste

 

„Wenn wir auf die vergangenen 18 Jahre zurückblicken, so tun wir dies in Dankbarkeit dafür, dass Ihr in dieser langen Zeit das liturgische Leben in unserer Pfarrei lebendig gehalten habt“. Mit diesen Worten dankte Pfarrgemeinderatsvorsitzender Jürgen Elbert den Gottesdienstbeauftragten Werner Schmitt, Martha Gies und Inge Jagomast für ihren vielfältigen Einsatz. Roraten, Abendlob, Andachten, Nachtgebet und Wortgottesfeiern konnten dank der kompetenten Mitarbeiter in der Trennfurter Pfarrkirche angeboten werden. Mit viel Liebe, Kreativität, muskalischer sprachlicher und vor allem liturgischer Kompetenz gestalteten sie die Feiern im gesamten Kirchenjahr. Sie waren und sind ein wertvoller Schatz der Pfarrei und konnten durch ihre überzeugende liturgische Tätigkeit andere für diesen Dienst gewinnen, so dass sich weitere Gottesdienstbeauftragte ausbilden haben ließen.

Bei der Verabschiedung wurde ebenso Frau Selina Jacob gedankt, die jahrelang mit viel Liebe, Treue und Freude den Ministrantendienst übernahm, Aktionen der Ministranten vorbereitete und durchführte aber eben auch als Oberministrantin ein großes Herz für die jungen Ministranten hatte.

 

Der Erntedankaltar in der Maria Magdalenakirche erinnert uns:

Nichts ist selbstverständlich 

1 Altar

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nichts ist selbstverständlich, nicht die reiche Apfelernte, Kartoffelernte Walnussernte oder das Ernten einheimische Gemüsesorten.

Nichts ist selbstverständlich, weder das Gute, das aus der Erde wächst noch das Gute, das aus Menschen kommt: Ein kleines Dankeschön, ein Lächeln, ein freundliches Wort der Nachbarin oder ein Denken an all die, die in Not sind.

Es ist auch nicht mehr selbstverständlich einen wunderschönen Erntedankaltar in der Kirche aufzubauen. Danke allen, die mitgeholfen haben.

Gemeindereferentin Gabriele Spahn-Sauer

Trennfurt: Pfarrei St. Maria Magdalena

Mit dem Herzen in der Natur unterwegs

Das Vorbereitungsteam der Pfarrei Trennfurt hat sich sehr gefreut, über die rege Beteiligung an der spirituellen Wanderung am Sonntag, den 3. Oktober. Ein Angebot mit der Herzwanderung Mut zu machen, Werte zu setzen für die vielen Wunder, die es in und um uns gibt.

Pfarrgemeinderatsvorsitzender Jürgen Elbert begrüßte die TeilnehmerInnen, ehe Thomas Abb, der Initiator des Herzweges - der von Trennfurt bis nach Amorbach führt - seine Beweggründe für die Schaffung dieses Weges schilderte.

Die Gemeindereferentin Frau Spahn-Sauer eröffnete die Wanderung mit einer afrikanischen Geschichte, mit der Sinnhaftigkeit, dass Kommunikation und Miteinander wichtiger sind und die Menschen mehr beeindruckt als äußere Zeichen.

Angekommen im alten Steinbruch, aus dem 1950 die Steine für die Erweiterung der Trennfurter Kirche St. Maria Magdalena geschlagen wurden, lud Katharina Völker zur Meditation ein, alles Steinige im Leben abzuladen. Das Thema Blumen und Kräuter, die Liebe zur Natur und zur Stille entdecken, runterkommen, mit allen Sinnen genießen passte hervorragend in diesen verwilderten Steinbruch. Die Geschichte über das perfekte Herz vorgetragen von Evi Jakob, und die musikalische Einlage von Nicole Klein mit ihrer Klarinette, rundeten das Ganze harmonisch ab.

Nun ging es einen sanften, grasbewachsenen Hügel hinauf, wo sich die Wandergruppe auf halber Höhe um ein aus Holz geschnitztes Herz scharte und der Bibelstelle vom barmherzigen Samariter lauschte. Denn viele Menschen warten heute auf die klare Stimme, auf die Stimme der Barmherzigkeit, die in den letzten Winkel von Leid und Traurigkeit reicht, sowie auf die Stimme der Liebe.

Oben auf dem Hügel angekommen Bergerfahrungen! Atemübungen! Körpergebet! Weitblick!
Halt an und halte inne, damit du nicht an so vielen Wundern vorbeigehst und sie dir entgehen! Halt an und halte Ausschau nach den Zeichen und Bildern, die deine Seele aufblühen und dein Herz aufatmen lassen.

Bei der „Muttergottes am Haag“ endete die von den Teilnehmern sehr positiv aufgenommene spirituelle Wanderung mit einer kurzen Andacht, gestaltet von der Gemeindereferentin Frau Spahn-Sauer, die mit berührenden Worten, die Inhalte der Stationen noch einmal zusammenfasste.

Gemeinsam unterwegs sein, über sanfte Hügel und herrliche Aussichtspunkte mit Livemusik, meditativen Texten, Geschichten und mit kleinen Überraschungsgeschenken rund um das Herz.

Notwendig waren allein Offenheit für die Natur und die vielfältigen Impulse, die zum Nachdenken, miteinander reden, oder einfach nur zum stummen Genießen anregten.

Von der Sprache der Bäume und Tiere, von der Balance in der Beziehung, bis hin zur Süße der Liebe kam auf der „Herzspur“ alles zur Sprache. Schön, dass sich so viele eingelassen haben, auf eine Wanderung der besonderen Art! Gut fürs Herz!

Katharina Völker

3

 

21

Derzeit denken Verantwortlichen der Gemeinde über die pastorale Zukunft der Pfarreiengemeinschaft Klingenberg nach. Hoffnungsvoll blicken wir auf die Beschlüsse des synodalen Weges.

Beim Klausurwochenende des Pfarrgemeinderates stellen wir uns dem Thema: „Zukunft der Pfarrei nach Corona“.

Außerdem werden Überlegungen zum 100-jährigen Bestehen der Pfarrei Trennfurt am 1. Mai 2023 angestellt.

Derzeit leben Ehrenamtliche von den bereichernden Erfahrungen der vergangenen Monate. Es gibt viele Dankerfüllte und Zuversichtliche, die sagen: „Ich bin dankbar, dass wir seit Himmelfahrt letzten Jahres wieder im Gebet zusammenkommen konnten.“ „Es war bereichernd, Weihnachten und Ostern anders, an anderen Plätzen und mit moderner ansprechender Musik erleben zu können.“ „Es war schön in der Kirche auch im Abstand Gottesdienst zu feiern.“

Für die Maria Magdalenakirche wird von Ehrenamtlichen gut gesorgt im Innen- wie im Außenbereich und in der liturgischen Gestaltung. Das ist eine ermutigende Situation für die Pfarrei Trennfurt gerade weil in Zukunft weniger hauptamtliches Personal und größere pastorale Räume die Zukunft bestimmen.

Gabriele Spahn-Sauer, GR

Gehören Sie zu den optimistischen oder pessimistischen Menschen? Können Sie Neues sehen und entdecken oder leiden Sie an dem, was es nicht mehr gibt, was verloren ist?

Möglicherweise haben Sie sich von manchem verabschiedet, möglicherweise auch von „leeren Ritualen“. Vieleicht versuchen Sie den Sonntag neu zu gestalten oder sind mehr in der Natur unterwegs.

Wie kann es in der Nach-Corona-Zeit (falls es die überhaupt gibt) für Sie persönlich gut weitergehen? Bei allen Sorgen, Plänen und unserem Tun brauchen wir, so glaube ich gegenseitigen Zuspruch, Segen und besonders den Segen Gottes für all unsere Bereiche des Lebens jetzt und in Zukunft.

Für die kommenden Spätsommerzeit wünsche ich Ihnen,

dass Sie es immer wieder schaffen,

Gutes wahrzunehmen

und eine hoffnungsvolle Perspektive einzunehmen

auch wenn Schreckensnachrichten uns immer wieder belasten.

Gabriele Spahn-Sauer, Gemeindereferentin

 

Wir hoffen auf einen unbeschwerten Spätsommer und Herbst,

auf Treffen mit Freunden und Familie und auf Reisen.

Lassen Sie sich die Freude nicht nehmen und lassen Sie nicht zu viel Sorge, Frust oder Ratlosigkeit aufkommen.

Das wünschen Ihnen

Ihre Seelsorger sowie Pfarrgemeinderat und Kirchenverwaltung Trennfurt

Danke für die Spendenbereitschaft

Firmlinge konnten endlich ihre lange für alle nicht einfache Vorbereitungszeit abschließen. Im klassisch schönen Firmgottesdienst mit Bischof Jung empfingen 35 Jugendliche das Firmsakrament. Diese hatten ein großes Herz und spendeten 515.- € für das “Jugendprojekt Manege in Berlin“

Bei der musikalischen Sommerandacht anlässlich eines runden Geburtstages gab es eine Spende von 200 € für zeitgemäße Musik in der Pfarrkirche.

Der Gottesdienst zum Magdalenatag am 22. Juli 21 wurde in diesem Jahr vom Frauenbund inhaltlich vorbereitet und gestaltet. Den Veranstaltern war es wichtig, anhand biblischer Texte und Zeugnisse die Bedeutung der Frauen in der Urkirche in den Fokus zu rücken.

Alles vorbereitet für einen weiteren schönen Outdoor- Ort, an dem eine Maiandacht gefeiert werden kann.

rosenbogen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Bildstock an der Kirche hat einen Rosenbogen erhalten. Eine anonyme Spenderin hat den Auftrag gegeben und 4 Kletterrosenstöcke gesponsert. Schlosserei Maier den Bogen angefertigt. Kirchenpfleger Herr Amrhein hat die Planung, das Ausgraben und Einbauen, die Betonierarbeiten und das Pflanzen der roten Rosenstöcke übernommen.

Herzlichen Dank für diese wunderbare Aktion!

7 Stationen konnten Familien bei der Osterchallenge mit Kindern besuchen und dabei den Leidensweg und die Auferstehung Jesu kennenlernen.

Mit Rätseln und Aufgaben wurden die Kinder an den Stationen gefordert.

 

Für alle, die mit offenen Augen die Aufgaben auf dem Weg sahen und lösen konnten, wartete in der Kirche eine kleine Osterüberraschung!

 

Zum 50igsten Mal fand der Weltgebetstag am 5. März im Raum Klingenberg/ Wörth statt. Frau Katharina Schmitt, die von Beginn an dabei war, freute sich über den guten Besuch in der Trennfurter Kirche. Impulse, Lieder und Gebetstexte von Frauen aus Vanuta im Pazifischen Ozean hatten die Gebetszeit vorbereitet. Im Rahmen dieses Gottesdienstes spendeten die Frauen im „Klingenberger Jubiläumsjahr“- 50 Jahre Weltgebetstag in Klingenberg - 650,00 €, die an das Weltgebetstags-Komitee überwiesen wurde, das die Lebenssituation und die Chancen von Frauen und Mädchen weltweit unterstützt.

 

Eine musikalische Andacht am 25. März 2021 war für alle Besucher ein wunderbarer musikalischer und spiritueller Höhepunkt. 400.00 € konnten der Liedermacherin Stefanie Schwab für Ihr Projekt Archana” mitgegeben werden. Seit 20 Jahren unterstützt sie mit den Spenden der Zuhörer das Mädchen- und Frauensozialprojekt “Archana”. Inzwischen konnte sie 100.000 € nach Indien weiterleiten.

Danke an Hiltrud Pflegsöhrl und Karin Wöber für die Organisation dieser musikalischen Stunde.

 

650, 00 € brachte die Ostereieraktion an Ostern ein. Die Spende wurde dem indischen Pfarrer Sabu weitergeleitet, der eine in große Not geratene Familie durch diese Direkthilfe aus seiner Urlaubsheimat ein wenig unterstützen wird.

Herzlichen Dank allen, die diese wunderschönen Ostereier mit ausgesuchten Motiven färbten und besonderen Dank, all denen die mit Ihrer Spende der indischen Familie helfen.spenden2

Diese Erfahrung machten die Besucher bei den gut besuchten Gottesdiensten nicht. Einfühlsame Musik, zeitgemäße und traditionelle Lieder, Gedanken und Impulse kennzeichneten die Feiern am Gründonnerstag Karfreitag und in der Osternacht. Die musikalische Gestaltung und Inhalte der Feiern in Maria Magdalena wurde von den Kirchenbesuchern sehr geschätzt.

Besonders angetan waren die Gläubigen von den Gedanken in der Osternacht: Da hieß es: „Vor 2000 Jahren erlebten Frauen die Auferstehung Jesu. Ist heute noch was von dem neuen Lebensgefühl spürbar? Ist die Kirche am Boden, tot? Gibt es Zeichen der Auferstehung? Diesen Fragen stellte sich Gemeindereferentin G. Spahn-Sauer in der Ansprache in der Osternacht. Schließlich sind, so meinte sie, große Enttäuschungen und vielfache Untergangsstimmungen spürbar. Von Machtmissbrauch, Geldverschwendung. Missbrauchsskandalen, davon liest, hört und spricht man genug in der Öffentlichkeit. Manche schreiben die Kirche ab, verlassen sie zornig oder still und leise und manch einer mag nichts mehr mit dem Verein zu tun haben.

Dagegen, erzählt uns das Osterevangelium etwas ganz anderes. Das heißt für die Kirche heute:

Auferstehung beginnt nicht bei den Aposteln, nicht bei den Profis, nicht bei den Hauptverantwortlichen, sondern dort, wo es niemand vermutet: bei denen, die bisher keine große Rolle gespielt haben, die keine wichtige Funktion innehatten, die nie im Rampenlicht standen, die aber darunter leiden, dass etwas Lebendiges verloren gegangen ist. Auferstehung beginnt bei deinen, die mit Herzblut dabei sind und einfach nicht loslassen können. Und davon gibt es viele unter uns! …..“

Foto Osternacht Grab1

Foto Osternacht Grab

Foto Osternacht Altar

Foto Osterkerze

Foto Osterdeko links

Foto leeres Kreuz

Foto Karfreitag links

Foto Karfreitag Kreuz

Foto Grab mit Jesus

IMG 20210403 WA0004

Der Mosaikkreuzweg von Hans König in der Pfarrkirche Klingenberg-Trennfurt

­