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Ab Pfingsten werden in unserer Pfarrkirche St. Maria Magdalena wieder Eucharistiefeiern
und auch Wort-Gottes-Feiern stattfinden.
Um Ihre Sicherheit zu gewährleisten gelten auch in der Kirche Regeln,
an die wir uns alle halten müssen.
Diese Vorgaben haben wir für Sie zusammengefasst:

  • Beim Betreten der Kirche wird Ihnen eine Händedesinfektion angeboten. Bitte nutzen Sie diesen Service zu Ihrer und unserer Sicherheit.
  • Beim Betreten und Verlassen der Kirche gilt der Mindenstabstand von 2 m.
  • Während des Gottesdienstes ist eine Mund-Nasen-Maske zu tragen.
  • Der Mindestabstand ist auch in der Kirchenbank vorgeschrieben. Die Plätze sind mit Fähnchen am Huthaken markiert.
  • Die Bänke dürfen mit max. 4 Personen besetzt werden. (Die Abstandsregel gilt nicht für Personen die in einem Haushalt leben).
  • Das „Übersteigen“ von Personen in der Bank ist nicht erlaubt.
  • Der Klingelbeutel steht am Ende des Gottesdienstes an den Ausgängen, bitte suchen
    Sie Ihr Geld rechtzeitig raus
  • Waschen Sie sich nach dem Gottesdienstbesuch zu Hause die Hände.

Mut, sich anstecken zu lassen

Gedanken zum Pfingstfest

Beim Anstecken denken wir derzeit sofort an den Coronavirus. Davon will sich keiner anstecken lassen, auch nicht von Lustlosigkeit, Trägheit oder Bequemlichkeit.

Doch es gibt eine andere Ansteckungskraft, die der guten Kraft Gottes, dem heiligen Geist

Dieser gute Geist entdecken wir im fröhlichen Lachen, in mutigen Entscheidungen, in Begeisterung etwas neu anzufangen, in eigener Kreativität und Fähigkeit oder in Träumen und Plänen, die aufkommen. Geben Sie diesen guten Kräften in so ganz anderen Zeiten, Raum. Kleine bereits zarte Triebe entdecken Sie gewiss!

Ich wünsche Ihnen, frohe Pfingstfesttage und Zeit und Möglichkeiten, sich vom Geist der Heiterkeit, des Humors, der Geduld oder des Verständnisses anstecken zu lassen!

Ihre GR

Gabi Spahn-Sauer

 

Seit Einführung der 1,50-Meter-Abstandsregel

ist der Knoblauchverbrauch gewachsen.

ist der Duschwasserpegel gesunken.

ist der Hörgerätewunsch gestiegen.

ist der Deospray-Verbrauch rückläufig.

Fehlt nur noch, dass unsere Anstandsregeln ins Wanken geraten.

Peter Schott

Die Kirche ein Ort

zur Anregung,

zur Besinnung

zum Beschenkt werden

Nicht nur zu Kirchenjahresfesten gibt es dekorative Ecken, kleine Aufmerksamkeiten oder spirituelle Impulse in der Maria Magdalena, auch zum Muttertag, Christi Himmelfahrt oder Pfingstfest gibt es Gedanken, Ideen, Anregungen….

 

Manche warten schon auf die nächste Überraschung!

Musikalisch unterstützt durch Frau Fischer finden in den warmen Monaten der derzeitigen Coronazeit seniorengerechte Gottesdienste auf der Terrasse statt. Regionalaltenheimseelsorgerin Spahn-Sauer feierte gemeinsam mit den Bewohner österliche Gottesdienste und Mariengottesdienste vor. Die spirituelle Angebote werden von den Bewohner auf der Terrasse und den Balkonen gerne wahrgenommen und sehr geschätzt.

Natürlich sind diese Gottesdienste nur spontan und wetterbedingt möglich!

 

Lebendiger Glauben auch? oder gerade in der Coronazeit?

Gedanken aus einer Videokonferenz ehrenamtlicher Verantwortlicher der Gemeinde

 

Konferenzen oder Treffen verantwortlicher Ehrenamtlicher sind in der Coronazeit nicht möglich. Von daher haben sich einige in einer Videokonferez getroffen. Wie geht es uns spirituell derzeit? Welche kirchlichen Angebote nutzen wir? Wie kann es weitergehen? waren Fragen, denen wir uns widmeten.

Bereichernd fanden alle die besonders attraktive Gestaltung des Kirchenraumes in der Maria Magdalena-Kirche. Dafür gab es anerkennende Worte für die Blumenschmückerinnen und Frau Klein, die in Absprache und mit Unterstützung vieler für aktuell, spirituelle Impulse sorgte. Gerne wurden Texte und Gebete gelesen oder die kleinen Aufmerksamkeiten zu Ostern mitgenommen. Besonders angesprochen hat uns das Karfreitagskreuz mit den 10 Karfreitagsbitten und das leere Grab mit den Rosmarinzweigen, die uns an die Treue zu Gott erinnern. Dem Kirchenraum als Ort der Inspiration auch nach der Coronazeit zu nutzen, indem dort immer wieder besonders spirituelle Akzente gesetzt werden hat uns jetzt schon die Coronazeit gelehrt.

Wir kann die Gemeinschaft der Glaubenden in der Zeit, in der uns Begegnung und Gottesdienste fehlen, weiter aktuell bleiben?

Zunächst trauen wir allen Gläubigen zu, dass sie ihre persönlichen digitalen Quellen finden, sich von Lektüren, Gebetsbüchern, der Bibel, dem Dasein in einer Stille oder der Natur inspirieren lassen. Dennoch wollen wir mit unseren Gemeindemitgliedern in Verbindung bleiben. Glauben lebt von der Gemeinschaft. Eine gute Möglichkeit war der Flyer, der zu Ostern erschien und für Pfingsten geplant ist. Viele der Verantwortlichen halten telefonischen Kontakt oder sind in WhatsApp Gruppen verbunden.

Noch werden große Feiern wie Kommunion oder Firmung vor August nicht stattfinden und was danach möglich ist, ist offen. Auch die Fronleichnamsprozession wird es 2020 nicht geben.

Aber sicherlich wird es schon im Mai möglich sein mit den nötigen Verhaltensweisen sich in der großen Kirche zu Gottesdiensten im kleinen Kreis oder draußen z. B. zu einer Maiandacht am Hag zu treffen. Ob wir Nachholbedarf haben?

Gabriele Spahn-Sauer

Aus der Grünkraft und der frischen Luft neuen Lebensmut finden

„Der Mai ist gekommen, die Bäume schlagen aus. Da bleibe wer Lust hat mit Sorgen zu Haus“ heißt es im alten beschwingten Volkslied.

Unsere Bäume haben längst ausgeschlagen und viele genießen das Grün der Lebenskraft. Doch bei allem Unterwegssein oder zu Hause schleicht sich oftmals ein herber Beigeschmack ein. Die Pandemie bestimmt unseren Lebensalltag. Persönliche Mutlosigkeit, Untätigkeit, Resignation, Rückzug auf die sichere Insel des Persönlichen unseres Schneckenhauses gehört für viele zum gegenwärtigen Verhalten.

Raus aus deinem engen Schneckenhaus könnte nicht nur ein Motto zum 1. Mai sein, sondern ist auch ein pfingstlicher Gedanke, den wir in den Wochen vor Pfingsten in der Bibel lesen.

Mach das Fenster auf, lass Luft herein, atme gut durch, spüre dieser Lebenskraft beim Ein – und atmen nach und du wirst merken wie Ruhe einkehrt und sich dein Gleichgewicht wieder ausbreitet
Es ist ein pfingstlicher Ratschlag. Denn Pfingsten hat mit Luft zu tun.

Gott, hat uns den Atem geschenkt. Atem ist unser Lebenselexier. Und er hilft uns, wenn es in unserem Leben langweilig und öde wird, wenn uns die Belastungen zu groß werden, wenn es in unseren Familien zu eng und angespannt wird, wenn unsere traurigen Gedanken im Kopf kreisen, Dann heißt es: ein – und ausatmen- am Fenster oder beim Spaziergang in der Natur: vielleicht verbunden mit der Bitte: Atme in mir heiliger Geist!

Gabriele Spahn-Sauer , Gemeindereferentin

Gottesdienste mit Herrn Pfarrer Ball

Pfarrei Klingenberg

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Online Übertragungen aus der Pfarreiengemeinschaft

Die Pfarrei Klingenberg hat sich einige Gedanken darüber gemacht. wie wir Sie in diesen besonderen Tagen begleiten können und Ihnen ein Stück Heimat und Stärkung nach Hause bringen können. Dazu werden wir zentrale Teile aus den drei großen Liturgien von Gründonnerstag, Karfreitag und der Osternacht für Sie per Video aufzeichen und auf unseren YouTube-Kanal laden. Geben Sie dazu auf der Seite https://www.youtube.de im Suchfenster oben "Pfarrei Klingenberg" ein. Anschließend sehen Sie ein Bild von der Klingenberger Kirche. Klicken Sie bitte auf dieses Bild. Danach erscheinen die Videos. Lassen Sie sich dabei — natürlich mit Sicherheitsabstand oder übers Telefon — gerne auch von Ihren Kindern und Enkelkindern helfen.

Das Video zum Gründonnerstag wird ab Gründonnerstagabend 18 Uhr verfügbar sein. Dort wird es textliche und musikalische Impulse geben. Das Brot wird symbolisch gebrochen. Im Anschluss erfolgt das stille Abräumen des Altars.

Am Karfreitag wird die Leidensgeschichte nach Johannes vorgetragen. Nach der Kreuzenthüllung gibt es Gelegenheit zum gemeinsamen stillen Gebet am Kreuz. Die sich anschließenden Fürbitten sind ein zentrales Element der Karfreitagsliturgie. Das Video zum Karfreitag wird am Karfreitagnachmittag ab 14 Uhr verfügbar sein.

In der Osternacht wird die Osterkerze geweiht und entzündet und das Exsultet gesungen. Nach der Exoduslesung erklingen Orgel und Glocken zum feierlichen Gloria. Das Licht wird entzündet und das Osterevangelium verkündet. Das Video zur Osternacht wird am Karsamstagabend zwischen 21.30 und 22 Uhr auf YouTube verfügbar sein.

Pfarrer Reinhold Ball wird die Gottesdienste leiten. Die Orgel spielt Peter Schäfer. Wir hoffen, dass Ihnen dieses Angebot Freude bereitet und Sie so eine weitere Möglichkeit haben, diese wichtigen Tage zu Hause mitzufeiern. Herzliche Einladung!

Karfeitag 10.04.2020

Ostern 12.04.2020

Liebe Leser und Leserinnen,

wir alle wissen und erleben derzeit die Bedrohung durch die Corona-Pandemie. Viele kennen die Angst und Sorge, die sich Menschen machen. Ich höre immer wieder in Telefonaten, dass es für viele junge Familien ein großes Problem ist, wenn Kindergärten, Horte und Schulen bis nach den Osterferien geschlossen sind. Ich weiß um die Existenzbedrohung mancher Berufssparten. All das besorgt mich und ich möchte es nicht kleinreden.

Dennoch versuche ich das Gesicht zu wenden. So sehe ich, übrigens wie viele andere mit denen ich im Kontakt bin, die Chance, dass die Umstände im Kampf gegen den Corona-Virus uns Zeit zum Nachdenken über unseren Lebensstil gibt - hoffentlich über die Fastenzeit hinaus.

Menschen werden aufmerksam auf die Not von alten und einsamen Menschen. Nachbarn oder freiwillige Helfer besorgen für diese Risikogruppe das Lebensnotwendige. Eine neue Welle der Solidarität ist in unserem Landkreis im Entstehen? Familien haben Zeit, miteinander zu reden, müssen sich längere Zeit aufeinander einstellen, greifen wieder einmal zu Gesellschaftsspielen oder können miteinander zum Essen gemeinsam am Tisch sitzen. Man kocht gemeinsam zuhause, statt ins Restaurant zu gehen.

Wächst in diesen Wochen vielleicht eine neue Familienkultur?

Uns allen wird in diesen Tagen bewusst, wie ohnmächtig Menschen in solchen Krisen sein müssen, die nicht wie wir, in einem Land mit hoher medizinischer Versorgung leben dürfen. Entsteht vielleicht ein neues Gefühl für Solidarität?

Und so manche/r, findet ins Gebet und erlebt, dass das Gebet wie ein guter Schutzengel uns begleiten und Halt geben kann. Auch wenn aus Schutzmaßnahmen keine Gottesdienste stattfinden dürfen, höre ich von viele Gläubigen, die von spirituelle Texten, Gebete oder Aktionen leben und digital weiterleiten.

In der Maria Magdalena Kirche werden für die österlichen Tage interessierten Mitgliedern kleine liturgischen Feiern für Palmsonntag, Karfreitag und Ostern in der Sprache für die Gottesdienstgemeinde digital zugesandt bzw. in der Kirche aufgelegt.

Mögen wir alle aus dieser schwierigen Zeit heil herauskommen.

Gemeindereferentin Gabriele Spahn-Sauer

„Herr, bleibe bei uns!“ – Gebetsgemeinschaft

In der kommenden Zeit – bis wir wieder öffentlich Gottesdienst feiern dürfen, läutet jeden Abend in den Kirchen unserer Pfarreiengemeinschaft um 21 Uhr die große Glocke drei Minuten.

Uns ist wichtig, dass wir ein spürbares Zeichen unserer kirchlichen Gebetsgemeinschaft setzen.

Darum bitten wir Sie, dass jeder von uns um 21 Uhr, wo er gerade ist, spricht: „Herr, bleibe bei uns!“ und ein Vaterunser und ein Ave Maria spricht. Pfarrer Ball gibt dann in der Röllfelder Kirche für Sie alle den Segen. Vielleicht singen Sie auch gemeinsam etwas: Segne du, Maria oder Von guten Mächten wunderbar geborgen…

Gott segne uns alle

Ihr Pfarrer Ball,

Ihre Gemeindereferentin Gabriele Spahn-Sauer

Bleibe bei uns, Herr;

denn es will Abend werden, und der Tag hat sich geneigt.

Bleibe bei uns und bei deiner ganzen Kirche.

Bleibe bei uns am Abend des Tages, am Abend des Lebens,

am Abend der Welt.

Bleibe bei uns mit deiner Gnade und Güte, mit deinem heiligen Wort und

Sakrament, mit deinem Trost und Segen.

Bleibe bei uns, wenn über uns die Nacht der Trübsal und Angst, die Nacht

des Zweifels und der Anfechtung, die Nacht des bittern Todes.

Bleibe bei uns und bei allen deinen Gläubigen in Zeit und Ewigkeit.

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