logo PG Johannes Nepomuk

Schirmgedanken sind nicht nur für Grundschüler in den letzten Tagen ihres Schuljahres, sondern Gedanken, die uns auch als Erwachsene begleiten können.

Liebe Leser, sicherlich brauchen wir im Sommer nicht so oft einen Regenschirm, obwohl es natürlich in unserer Gegend wichtig wäre, wenn das kühle Nass sich häufiger zeigen würde…Wenn es richtig gießt, dann ist ein Schirm sehr hilfreich. Er hält uns weitgehend trocken. Ebenso ist ein Sonnenschirm ein echter Schutz vor intensiven Sonnenstrahlen.

In den letzten schwierigen Wochen war immer wieder davon die Rede, dass für Firmen und Personen ein Schutzschirm gespannt wird. Meist war damit gemeint, dass es für bestimmte Einrichtungen oder Gruppen Geld vom Staat gibt, damit sie nicht bankrott gehen.

Bei all den Gedanken rund um den Schirm denke ich an die Sängerin Rihanna, die vor einiger Zeit einen Song veröffentlichte, der den Titel „Umbrella“ auf deutsch „Regenschirm“ trägt.

In dem Text heißt es unter anderem übersetzt: „Komm unter meinen Schirm. Ich werde für dich da sein und alles mit dir bis zum Ende durchstehen. Du bist ein Teil meines Lebens – Lass den Regen strömen. Du kannst unter meinem Schirm stehen.“ Soweit Teile aus dem Liedtext.

Es tut gut, wenn man Menschen hat, die einem so etwas versprechen und sich auch darum im Alltag bemühen, Schutz und Hilfe zu geben. Da geht es einem gleich besser. Bei allem guten Willen gelingt das aber nicht immer und es kommen für jeden von uns Stunden und Tage, wo wir uns allein und unbeschützt fühlen.

Die Sätze von Rihanna sind auf einen lieben Menschen bezogen. Der Text passt aber auch, wenn wir uns dahinter Gott vorstellen. Im Psalm 91,1-4 heißt es: Wer unter dem Schirm des Höchsten sitzt und bei ihm bleiben darf, der sagt zum HERRN: „Meine Zuversicht und meine Burg, mein Gott, auf den ich hoffe.“

Für mich ist es wunderbar, Menschen zu erleben, die diese Zuversicht in sich tragen: Auf Gott kann ich mich verlassen. ER wird mich beschützen vor den Gefahren, die mir auf meinem Lebensweg begegnen können.

Diesen „Gottes-Schirm-Gedanken“ bei sich zu haben hilft…

Gabriele Spahn-Sauer, Gemeindereferentin

­