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Hat Maria Magdalena die Namensträgerin der Trennfurter Kirche uns heute etwas zu sagen?

Dieser Frage widmeten sich die Verantwortlichen in ihren abendlichen Feiern, nächtlichen Gebeten, Führungen oder in der Ausstellung. Ein Schwerpunkt war die Befreiung Maria Magdalenas von ihren Dämonen. Die Erlösung von den parasitären Hausbesetzern, wie immer sie hießen, gab Maria Magdalena neue Zuversicht und Lebenssinn.

Was sind die Mächte, die uns heute hindern zu leben? wurde in geschriebenen oder vorgetragenen Texten gefragt: Angst, Hass, Einsamkeit, Hoffnungslosigkeit, Ungerechtigkeit?

Maria aus Magdala hatte das Glück von diesen dämonischen Mächten befreit zu werden. Sie konnte nach einer für sie gemeinsamen, glücklichen Zeit mit Jesus und seinen Jüngern sogar den Hass, die Hassworte, die Jesus bei seiner Verurteilung ertragen musste, aushalten. Maria aus Magdala blieb an Jesu Seite bis zu seinem Kreuzestod. Sie war es, die den Auftrag erhielt, vom lebendigen Jesus zu erzählen.

Die Gedanken zur Befreiung oder zum Auftrag von Jesus zu erzählen sind nur einige von vielen Impulsen aus der Vita Maria Magdalenas. In den Veranstaltungen und der Ausstellung in der Trennfurter Kirche gab es reichlich anregende Texte und Bilder.

Gemeindereferentin Gabriele Spahn- Sauer

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