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Wie schön ist es - oder war es, unterwegs zu sein, neue Eindrücke zu sammeln oder Heilige Orte zu besuchen!

Unser Leben ist immer eine Reise auch wenn wir am Ort bleiben –

eine Lebensreise, die leicht oder beschwerlich sein kann.

Manchmal sind wir auf dieser Lebensreise am Ende unserer Kräfte.

 

Wie gut tun uns dann Mitmenschen, die uns ermutigen und stärken. Wie wichtig sind Zeiten der Erholung.

In diesen warmen Sommerwochen wünsche ich Ihnen viel Erholung und ermutigende Momente

Seien Sie von Gott behütet und beschützt!

 

Gemeindereferentin Gabriele Spahn-Sauer

Hat Maria Magdalena die Namensträgerin der Trennfurter Kirche uns heute etwas zu sagen?

Dieser Frage widmeten sich die Verantwortlichen in ihren abendlichen Feiern, nächtlichen Gebeten, Führungen oder in der Ausstellung. Ein Schwerpunkt war die Befreiung Maria Magdalenas von ihren Dämonen. Die Erlösung von den parasitären Hausbesetzern, wie immer sie hießen, gab Maria Magdalena neue Zuversicht und Lebenssinn.

Was sind die Mächte, die uns heute hindern zu leben? wurde in geschriebenen oder vorgetragenen Texten gefragt: Angst, Hass, Einsamkeit, Hoffnungslosigkeit, Ungerechtigkeit?

Maria aus Magdala hatte das Glück von diesen dämonischen Mächten befreit zu werden. Sie konnte nach einer für sie gemeinsamen, glücklichen Zeit mit Jesus und seinen Jüngern sogar den Hass, die Hassworte, die Jesus bei seiner Verurteilung ertragen musste, aushalten. Maria aus Magdala blieb an Jesu Seite bis zu seinem Kreuzestod. Sie war es, die den Auftrag erhielt, vom lebendigen Jesus zu erzählen.

Die Gedanken zur Befreiung oder zum Auftrag von Jesus zu erzählen sind nur einige von vielen Impulsen aus der Vita Maria Magdalenas. In den Veranstaltungen und der Ausstellung in der Trennfurter Kirche gab es reichlich anregende Texte und Bilder.

Gemeindereferentin Gabriele Spahn- Sauer

Schirmgedanken sind nicht nur für Grundschüler in den letzten Tagen ihres Schuljahres, sondern Gedanken, die uns auch als Erwachsene begleiten können.

Liebe Leser, sicherlich brauchen wir im Sommer nicht so oft einen Regenschirm, obwohl es natürlich in unserer Gegend wichtig wäre, wenn das kühle Nass sich häufiger zeigen würde…Wenn es richtig gießt, dann ist ein Schirm sehr hilfreich. Er hält uns weitgehend trocken. Ebenso ist ein Sonnenschirm ein echter Schutz vor intensiven Sonnenstrahlen.

In den letzten schwierigen Wochen war immer wieder davon die Rede, dass für Firmen und Personen ein Schutzschirm gespannt wird. Meist war damit gemeint, dass es für bestimmte Einrichtungen oder Gruppen Geld vom Staat gibt, damit sie nicht bankrott gehen.

Bei all den Gedanken rund um den Schirm denke ich an die Sängerin Rihanna, die vor einiger Zeit einen Song veröffentlichte, der den Titel „Umbrella“ auf deutsch „Regenschirm“ trägt.

In dem Text heißt es unter anderem übersetzt: „Komm unter meinen Schirm. Ich werde für dich da sein und alles mit dir bis zum Ende durchstehen. Du bist ein Teil meines Lebens – Lass den Regen strömen. Du kannst unter meinem Schirm stehen.“ Soweit Teile aus dem Liedtext.

Es tut gut, wenn man Menschen hat, die einem so etwas versprechen und sich auch darum im Alltag bemühen, Schutz und Hilfe zu geben. Da geht es einem gleich besser. Bei allem guten Willen gelingt das aber nicht immer und es kommen für jeden von uns Stunden und Tage, wo wir uns allein und unbeschützt fühlen.

Die Sätze von Rihanna sind auf einen lieben Menschen bezogen. Der Text passt aber auch, wenn wir uns dahinter Gott vorstellen. Im Psalm 91,1-4 heißt es: Wer unter dem Schirm des Höchsten sitzt und bei ihm bleiben darf, der sagt zum HERRN: „Meine Zuversicht und meine Burg, mein Gott, auf den ich hoffe.“

Für mich ist es wunderbar, Menschen zu erleben, die diese Zuversicht in sich tragen: Auf Gott kann ich mich verlassen. ER wird mich beschützen vor den Gefahren, die mir auf meinem Lebensweg begegnen können.

Diesen „Gottes-Schirm-Gedanken“ bei sich zu haben hilft…

Gabriele Spahn-Sauer, Gemeindereferentin

ine Einladung zum Sommerfest – ich freue mich darauf! „Hoffentlich hält das Wetter“ sagen die Einladenden. „Schön wenn wir mal wieder zusammen feiern können“, meinen die Kollegen.

Essen scheint im Sommer noch mehr ein Thema zu sein. Essen liegt im Sommer förmlich in der Luft – der leckere Bratwurst-Duft, das verführerisches Eis in der Waffel, oder die sommerabendliche Auszeit in einem schicken Restaurant.

Gemeinsam am Tisch sitzen, eine leckere Mahlzeit vor sich und in aller Ruhe die Erlebnisse des Tages bereden: Ein gemeinsames Essen mit der Familie oder guten Freunden kann wie eine Oase im Alltag sein! Es beruhigt, hebt die Stimmung und gibt nicht nur dem Körper sondern auch unserer Seele Kraft.

Beim Essen können wir uns austauschen, spüren was die anderen bewegt. Wir können aufeinander Acht geben. Sogar manche Unstimmigkeit können bei einem guten Essen geklärt werden. Und das Wertvollste: Wir können Zeit miteinander verbringen – das Wertvollste, was wir uns schenken können. Zeit!

Kein Wunder, dass von Jesus viele Geschichten von Mahlzeiten, bei denen er eingeladen war, erzählt werden.

Gabriele Spahn-Sauer, Gemeindereferentin

Ein Herzinfarkt des Ehepartners, eine Trennung von der Ehefrau, schwere Erkrankung der Tochter, Abschied vom geliebten Vater. Es gibt so vieles, was uns im Leben herausfordert…

Und hilft dann der Glaube?“ fragte mich jemand.

Ich glaube tatsächlich, dass der Glaube hilft, dass wir glücklich sind und werden, inmitten und trotz aller Verwundungen und Unvollkommenheiten. Dennoch suche ich nach wissenschaftlichen Erkenntnissen für meine Glaubensaussage und lese zum Beispiel beim Resilienzforscher Martin Schneider:

Gottvertrauen kann als Schlüssel für Krisenbewältigung verstanden werden und kann eine Kraftquelle sein, um Schweres durchzustehen. Weil wir uns von Gott getragen fühlen, können wir gelassen mit der Situation umgehen“

Der entscheidende Faktor aber scheint zu sein, so meint Schneider aufgrund empirischer Untersuchungen zur Frage von Religion und Resilienz –, dass religiöse Menschen eher von Gemeinschaften aufgefangen werden. Sie sind nicht nur resilienter, weil sie gläubig sind, sondern weil sie mit einer Glaubensgemeinschaft verbunden sind. Sie können, wenn diese Glaubensgemeinschaft aktiv gelebt wird, auf die Unterstützung von anderen vertrauen.

Ich bin dankbar, dass manch einer aus unserer Gemeinschaft diese Verbundenheit erlebt hat, hoffentlich nicht allzu oft vermisst hat oder enttäuscht wurde… Trotz allem brauchen wir unsere Glaubensgemeinschaften, die sich sehen, sprechen und das Leben miteinander teilen.

Gemeindereferentin Gabriele Spahn-Sauer

Mit einer Segensfeier begann für die Kinder der Kindertagesstätte Sonnenschein nach der Coronazeit eine neue, andere, hoffentlich gesunde und frohe gemeinsame Zeit! Gemeindereferentin Gabi Spahn-Sauer erinnerte die Kinder in ihren Worten an diese traurige Zeit. „Ihr durftet eure Großeltern und Freunde nicht besuchen oder konntet nicht auf dem Spielplatz mit anderen Kindern spielen.“ Gut, dass diese Zeit erstmal vorbei ist. Gabi Spahn-Sauer schenkte jeder Gruppe einen Herzluftballon. Er möge ein Symbol für Leichtigkeit und Achtsamkeit sein.

Leichtigkeit spüren

Ja das wäre toll, den Mut haben wie beim Fallschirm springen bei allen Vorsichtsmaßnahmen ein Wagnis eingehen, sich etwas trauen, Neues zutrauen, sogar loslassen

All das gehört dazu - aber auch Vertrauen in andere und in Gott!

Das gilt nicht nur für das Fallschirmspringen!

Was trägt mich? Was hält mich?

Dieser sehr persönlichen Frage gehen Besucher im Nachtgebet in den Sommermonaten jeden Montag um 21.00 Uhr in der Maria Magdalenakirche nach!

Dabei gibt es sehr ermutigende Antworten, die die einzelnen Impulsgeber des Nachtgebets den Zuhörern in der langsam dämmernden Kirche geben.

„Jedem wird ein Licht aufgehen“, davon sind die Verantwortlichen des Nachtgebetes überzeugt, nicht nur weil vor jedem Platz ein großes Licht steht, sondern weil die Besucher unterschiedlich kurze literarische oder biblische Texte, Gebete, Musikstücke oder zeitgemäße Lieder hören, die ihr Leben aufrichten können.

Es sind wohltuende, ermutigende, ergreifende Worte und Instrumentalstücke, die Halt geben und sicherlich ein Stück helfen, manches im Leben zu tragen und zu ertragen.

Gem.Ref. G.Spahn-Sauer

Ich habe mich in der Kirche sicherer gefühlt als im Supermarkt…

meinte eine Gläubige beim Spaziergehen.

Ja unsere Gemeinde nehmen es sehr genau mit den Anweisungen der Gesundheitsbehörde. Und so kommen wir im Abstand und mit Mundschutz in der Kirche zusammen. Wir singen kaum, hören lieber Orgelmusik, bewegen uns langsamer und konzentrierter im Kirchenraum. Es ist alles etwas ruhiger, besinnlicher, vielleicht auch ernster…

Trotz aller Distanz ist es schön einander nahe zu sein.

E s ist schön zu spüren, ich bin nicht allein mit meiner Sehnsucht nach christlicher Frömmigkeit.

Es tut gut, einander beim zuzunicken,

oder beim Friedensgruß zuzuwinken.

Glaube braucht Gemeinschaft.

Danke allen, die den Kirchenraum

so vorbereitet haben,

dass ich darin sicher sein kann.

Danke allen, die dafür Sorge tragen und mithelfen,

dass Gebetszeiten und gottesdienstliche Feiern möglich sind!

Gem. Ref. G. Spahn-Sauer

Die Dreifaltigkeit ist doch das tatsächlich am meisten ausgesprochene aber am wenigsten verstandene Geheimnis Gottes.

 

Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes –

Ein Gott in drei Personen.

Wir begegnen ihm nicht nur im Kreuzzeichen, sondern in unzähligen Liedern, im “Ehre sei dem Vater”, im Glaubensbekenntnis.

Und doch haben wir große Schwierigkeiten damit.

Vielleicht hilft es uns auf unser menschliches Leben zu schauen, denn schließlich ist der Mensch auch ein Geheimnis. Und wir können einen Menschen, auch wenn wir ihn noch so gern haben, niemals ganz verstehen. So geht es uns wohl auch mit Gott!

Jeder Mensch trägt ein Geheimnis in sich - was ihn auf lange Sicht hin nicht langweilig sondern anziehend macht? Es ist dieses Geheimnis um sein Person sein, seine Andersartigkeit und seine Veränderungen.

 

Der Russe Jewtuschenko schreibt in einem seiner Gedichte

Jeder Mensch hat seine eigene, geheime, persönliche Welt.

Es gibt in dieser Welt den besten Augenblick,

es gibt in dieser Welt die schrecklichste Stunde;

aber dies ist alles in uns verborgen.

GR Gabriele Spahn-Sauer

Achtsame Großeltern sind derzeit noch vorsichtig in der Begegnung mit ihren Enkeln. Auch sonst ist das Begrüßen durch Umarmung oder Hand drücken oftmals aus unserem Lebensfeld entschwunden. Haptische Kommunikation scheint gänzlich verschwunden zu sein.

Meine Nachbarin, die ihren kleinen Enkel gerne mal in den Arm nehmen möchte und ihn drücken würde, bedrückt dies sehr. Überhaupt spürt sie seit den vergangenen Wochen einen gewissen Druck in Herz- und Magengegend, der sich so langsam auch körperlich ausweitet.

 

Ach Gott, wie kann uns dieses Virus nur so unterdrücken?

Ach Gott, warum müssen wir Nase und Mund verstecken?

Ach Gott, warum sind wir so vermummt

und verstummen immer mehr?

Ach Gott, warum müssen wir uns so schützen und jede Geste der Zuwendung unterlassen?

Ja ich weiß, es ist notwendig… aber es nervt …

Gott, lass uns nicht unmenschlich werden!

 

Wir lassen uns nicht vom Virus unterdrücken!

Gabriele Spahn-Sauer

 

Wie soll ich mich ausdrücken?

Ohne mich davor zu drücken?

Ich drücke es vornehm aus:

 

Ich bin bedrückt, weil ich dich nicht drücken darf.

Denn ich will nicht, dass dich oder mich der Virus erdrückt.

Was bleibt mir anderes übrig, als dich virenfrei im Herzen zu drücken.

Und auf den Tag zu freuen,

an dem ich wieder eine Drückerlaubnis habe.

Es wird hoffentlich nicht auf den letzten Drücker sein….(Peter Schott)

Pfingstrosen heißen nicht nur so, weil sie zu Pfingsten blühen.  Sie  können uns anregen, über Pfingsten nachzudenken genauso wie andere "Pfingstsymbole" auch!

Viel Freude mit dem Impulsder uns einem pfingstlichen Leben näher bringt.

Gemeinereferentin G. Spahn-Sauer

„Aufregung im Wunderwald“ war das Thema unseres ersten Kindergottesdienstes nach vielen Wochen Pause bedingt durch die Coronapandemie. Eine Bärenfamilie erlebt eine neue Krankheit. Für die Kinder und deren Eltern war es wichtig, ihre Erfahrungen und Gefühle in der zurückliegenden Zeit zu thematisieren. Das gelang durch die kindgerechte Geschichte, die jeder Familie als kleines Buch mitgegeben wurde. Bei all den Einschränkungen: Distanz - keine Freunde besuchen - Angst vor Ansteckung - keine Nähe zur Oma…und und… war es wichtig Ermutigung zu geben: Mit Gottes Hilfe schaffen wir auch schwere Zeiten: „Ich bin da und ich gebe euch Kraft“, war die zuversichtliche Glaubensbotschaft, die dieser Gottesdienst an die Kindergartenfamilien weitergab.

Vielen Dank Melanie Wahl und Evi Jakob, die diesen Gottesdienst mitgestalteten!

Gemeindereferentin Gabriele Spahn-Sauer

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