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Diese Erfahrung machten die Besucher bei den gut besuchten Gottesdiensten nicht. Einfühlsame Musik, zeitgemäße und traditionelle Lieder, Gedanken und Impulse kennzeichneten die Feiern am Gründonnerstag Karfreitag und in der Osternacht. Die musikalische Gestaltung und Inhalte der Feiern in Maria Magdalena wurde von den Kirchenbesuchern sehr geschätzt.

Besonders angetan waren die Gläubigen von den Gedanken in der Osternacht: Da hieß es: „Vor 2000 Jahren erlebten Frauen die Auferstehung Jesu. Ist heute noch was von dem neuen Lebensgefühl spürbar? Ist die Kirche am Boden, tot? Gibt es Zeichen der Auferstehung? Diesen Fragen stellte sich Gemeindereferentin G. Spahn-Sauer in der Ansprache in der Osternacht. Schließlich sind, so meinte sie, große Enttäuschungen und vielfache Untergangsstimmungen spürbar. Von Machtmissbrauch, Geldverschwendung. Missbrauchsskandalen, davon liest, hört und spricht man genug in der Öffentlichkeit. Manche schreiben die Kirche ab, verlassen sie zornig oder still und leise und manch einer mag nichts mehr mit dem Verein zu tun haben.

Dagegen, erzählt uns das Osterevangelium etwas ganz anderes. Das heißt für die Kirche heute:

Auferstehung beginnt nicht bei den Aposteln, nicht bei den Profis, nicht bei den Hauptverantwortlichen, sondern dort, wo es niemand vermutet: bei denen, die bisher keine große Rolle gespielt haben, die keine wichtige Funktion innehatten, die nie im Rampenlicht standen, die aber darunter leiden, dass etwas Lebendiges verloren gegangen ist. Auferstehung beginnt bei deinen, die mit Herzblut dabei sind und einfach nicht loslassen können. Und davon gibt es viele unter uns! …..“

Foto Osternacht Grab1

Foto Osternacht Grab

Foto Osternacht Altar

Foto Osterkerze

Foto Osterdeko links

Foto leeres Kreuz

Foto Karfreitag links

Foto Karfreitag Kreuz

Foto Grab mit Jesus

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Der Mosaikkreuzweg von Hans König in der Pfarrkirche Klingenberg-Trennfurt

Die diesjährige Sternsingeraktion war in der Vorbereitung etwas aufwendiger, da coronabedingt zahlreiche Ge- und Verbote zu beachten waren. Auf Vorschlag von Gemeindereferentin Gabriele Spahn-Sauer trafen sich somit die Verantwortlichen der Sternsingeraktionen der 3 Pfarrgemeinden der PG Johannes Nepomuk Klingenberg – Röllfeld - Trennfurt zu einer Online-Sitzung, um die anstehende Aufgabe gemeinsam zu planen. Man war sich schnell einig, dass im Jahr 2021 die Sammlungen an den Haustüren entfallen müssen und nur Sammlungen über Spendenaufrufe möglich sind. Jede Pfarrgemeinde bereitete die Aktion dann anhand der besprochenen Rahmenbedingungen vor Ort vor.

 

Das Ergebnis der ersten gemeinsam geplanten Aktion beträgt 7.335 Euro.

(Klingenberg 2.223 €, Röllfeld 3.151 €, Trennfurt 1.961 €)

 

Die Verantwortlichen der Aktion danken den vielen Helfern, welche die Aktion in dieser schwierigen Zeit unterstützt haben und den treuen Spendern in der gesamten Pfarreiengemeinschaft Johannes Nepomuk – Klingenberg – Röllfeld –Trennfurt.

Der große, schwere Stein, der mir im Weg liegt,

mich einengt und mich von anderen trennt

wenn der weg wäre…

Wenn dieser Stein weg gerückt wäre..

dann könnte ich neues Leben entdecken

neues Licht sehen und aufbrechen.

 

Mit diesen sehnsüchtigen Gedanken liebe Leser/innen feiern wir 2021 Ostern in der Kirche, zumindest in präsenter Form, was im letzten Jahr nicht möglich war. Wir hoffen, dass trotz einschränkenden Vorgaben in den Ostergottesdiensten Osterfreude aufkommen wird.

Ihnen allen liebe Leser/innen, wünschen wir eine österliche Kraft zum Aufstehen in all den unterschiedlichen Herausforderungen in diesen schwierigen Zeiten.

„Steh auf – neues Leben bricht an, ein neuer Anfang steht bevor, das Licht wird die Nacht überwinden, die Freude wird die Traurigkeit verjagen, und die Liebe wird stärker als der Hass sein, diese Ostervision sollten wir uns bewahren. Das gute Leben wird siegen!“.

Gesegnete Ostern wünschen Ihnen

Ihre Kirchenverwaltung und Pfarrgemeinderat Trennfurt mit ihren hauptamtlichen Seelsorgern Pfr. Ball und Gem. Ref. Spahn-Sauer

 

Osterlachen: Besucher kommen in ein Dorf und bewundern die Kirche. Sie erfahren, die Kirche ist schon fünfzig Jahre alt – und noch nie renoviert. Dafür ist sie wirklich noch ganz toll in Schuss. „Na ja,“ meint ein Einheimischer. „Wir schonen unsere Kirche sehr.“

Wir leben in einer Zeit, in der an vielen Orten Kriege toben und sich Angst vor einer ungewissen Zukunft breit macht. Mehr oder weniger sind wir selbst davon betroffen, auch wenn wir in einem Land leben, in dem es den meisten noch recht gut geht. Unsere persönliche Not, unsere Trauer und Traurigkeit, unsere Krankheit und Alltagssorgen, all das sucht nach Antwort, nach Trost und nach Sinn.

Ostern gibt keine glatte Antwort auf die vielfältige Not. Doch Ostern ist eine Botschaft, die die Hoffnung in uns stärken kann.

Die Symbole und Rituale der Kar- und Ostertage können uns im Glauben innerlich bewegen und neue Kraft für den Alltag schenken.

Ich freue mich die Kar- und Ostertage, in diesem Jahr in Trennfurt feiern zu können und lade sie herzlich dazu ein.

G. Spahn-Sauer, Gem.Ref.

Gründonnerstag, 1. April 19.30 Uhr

Aufbruchsmahl - Ermutigung zum Weg durch das Dunkel

Karfreitag, 2. April 15.00 Uhr

Meine stumme Trauer wird zur Klage

Osternacht am 3. April um 21.00 Uhr (wenn Ausgangsbeschränkung dann 20.00 Uhr)

Ein Fest der Hoffnung

 

März 2021

21März

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Was heißt das für die PG Klingenberg?

Erstes virtuelles Treffen der Steuerungsgruppe

Anfang März traf sich die Steuerungsgruppe des „Pastoralen Raumes Erlenbach“ Der Steuerungsgruppe gehören an Diakon Peter Ricker, Pastoralreferent Thomas Schmitt, Pfarrer Wolfgang Schultheis und Gemeindereferentin Gabriele Spahn-Sauer. Sie trafen sich mit der Beauftragten des Bistums für die Pastoralen Räume Anna Wissel. Dabei wurden die weiteren zu gehenden Schritte vereinbart.

Grundlage dieses Gesprächs waren Veröffentlichungen des Bistums: zur Konzeption des Pastoralen Raumes und dem aktualisierter 7-Punkte-Plan

Zweites Treffen im März in Mechhard

Beim zweiten Treffen der Steuerungsgruppe wurden Überlegungen zu Untergliederungen und möglichen Zuständigen für die Einheiten überlegt, ein Verantwortlicher für den Schriftverkehr gefunden und seelsorgliche Aufgaben im pastoralen Raum gesammelt, die zu für die Zukunft zu klären sind. Diese Vorüberlegungen werden mit allen Seelsorgern im pastoralen Raum beim Treffen im April in Trennfurt erörtert. Wir stellten fest, dass es noch viele Unsicherheiten und Unklarheiten in den Überlegungen rund um die Fragestellungen im pastoralen Raum gibt.

Gabriele Spahn-Sauer

Bedenke was Du tust,

ahme nach was Du vollziehst

und stelle Dein Leben unter

das Geheimnis des Kreuzes

(Primiz Spruch Pfarrer Feineis)

 

 

 

Die Bürger von Röllfeld und der Stadt Klingenberg trauern um ihren Ehrenbürger

 

Hochwürden Herrn Pfarrer i.R.

Monsignore Professor DDr. Dieter Michael Feineis

 

geb. 10.08.1945 in Würzburg

gest. 25.02.2021 in Würzburg

 

den Jesus Christus, der ewige Hohepriester, zu sich in sein Reich gerufen hat.

 

Pfarrer Feineis wurde im November 1976 zum Pfarrer der Pfarrei Mariä Himmelfahrt Röllfeld ernannt. 1980 wurde ihm auch die Pfarrei Sankt Pankratius in Klingenberg übertragen.

Am 2. Februar2008 errichtete er mit den Pfarreien „Mariä Himmelfahrt“ und “St. Pankratius“ die erste Pfarreiengemeinschaft „St. Michael“ im Dekanat Obernburg.

Für seine knapp 34-jährige segensreiche Arbeit erhielt Pfarrer Feineis das Bundesverdienstkreuz am Bande, wurde Träger der Bürgermedaille und Ehrenbürger der Stadt Klingenberg.

Wir danken ihm für sein seelsorgerisches Wirken, für alle Lebensfreude und allen Humor, den er ausstrahlte.

 

Klingenberg im März 2021

 

Für die Pfarreiengemeinschaft St. Michael mit den Kindergärten Zwergenland und Sonnenschein

Reinhold Ball

Pfarrer

 

Für die Stadt Klingenberg a.Main

Ralf Reichwein

1.Bürgermeister

 

Am Mittwoch, den 3. März beten wir jeweils um 19 Uhr das Totengebet in den Pfarrkirchen St. Pankratius und Mariä Himmelfahrt. Am Donnerstag ab 9 Uhr kann man auf dem Friedhof in Röllfeld persönlich Abschied nehmen (Kondolenzbuch liegt auf). Das Requiem findet um 14 Uhr an der Hochkreuzkapelle statt. (Sitzplätze stehen zur Verfügung).

Aus aktuellem Anlass findet die Beerdigung im engsten Familien- und Freundeskreis statt.

 

Pfarrer i. R. Monsignore Professor DDr. Dieter Feineis im Alter von 75 Jahren gestorben Waldbüttelbrunn/Klingenberg (POW) Im Alter von 75 Jahren ist am Donnerstag, 25. Februar, Pfarrer i. R. Monsignore Professor DDr. Dieter Feineis gestorben, langjähriger Pfarrer von Klingenberg und Röllfeld.

Feineis wurde 1945 in Würzburg geboren und stammt aus Waldbüttelbrunn. Nach dem Abitur am Würzburger Röntgen-Gymnasium studierte er Theologie und Philosophie in Würzburg. Bischof Josef Stangl weihte ihn am 28. Juni 1970 in Würzburg zum Priester. Seine Kaplansjahre führten Feineis nach Amorbach und Bad Brückenau. 1976 wurde er zum Pfarrer von Röllfeld ernannt. 1977 wurde Feineis zum Doktor der Theologie promoviert. Das Thema der Dissertation lautete „Waldbüttelbrunn – seine herrschaftliche, wirtschaftliche und pfarrliche Entwicklung bis zum Ende des Alten Reiches“. 1980 wurde er nebenamtlicher Verweser, 1987 Pfarrer der Pfarrei Klingenberg. Die Stadt Klingenberg verlieh ihm 2005 die Bürgermedaille und ernannte ihn 2010 zum Ehrenbürger. 1986 habilitierte er mit der Studie „Das Ritterstift Sankt Burkard zu Würzburg unter der Regierung von Fürstbischof Julius Echter von Mespelbrunn (1573–1617)“. An der Universität Würzburg wirkte Feineis ab 1990 als Privatdozent für Fränkische Kirchengeschichte. Zum außerplanmäßigen Professor wurde er 1997 ernannt. 2007 überreichte Staatsminister Eberhard Sinner Feineis das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. Damit wurde Feineis‘ wissenschaftliches Engagement neben seiner Tätigkeit als Seelsorger von Röllfeld und Klingenberg gewürdigt. Als Verfasser einer Vielzahl von wissenschaftlichen Publikationen im Bereich der fränkischen Kirchengeschichte, als stellvertretender Vorsitzender des Würzburger Diözesangeschichtsvereins sowie als Mitherausgeber der Würzburger Diözesangeschichtsblätter habe er sich auszeichnungswürdige Verdienste erworben, hieß es in der Laudatio. 2010 ging Feineis in den Ruhestand und half seitdem in der Seelsorge in der Pfarreiengemeinschaft „Sankt Kilian Würzburg-West, Waldbüttelbrunn“ mit. Im gleichen Jahr ernannte Papst Benedikt XVI. ihn zum Monsignore.

Quelle: https://mil.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/pfarrer-i-r-monsignore-professor-ddr-dieter-feineis-im-alter-von-75-jahren-gestorben-1/

In unserer Pfarrkirche sind während der Fastenzeit vier Orte besonders gestaltet:

Das großes Kreuz (unter der Empore)

Die Pieta (im hinteren Teil der Kirche)

Die Kreuzwegstationen (rund um den Kirchenraum)

Ein Bereich im Altarraum (links)

An diesen Orten können Sie nachdenkliche Texte entdecken, lesen und sich davon inspirieren lassen.

Um einige dieser Plätze besonders hervorzuheben, werden diese jeden Tag von 9.00 Uhr bis 18:00 Uhr beleuchtet sein.

Jeden Sonntag wird es zudem von 16:00 Uhr bis 18:00 Uhr ruhige und besinnliche Musik geben.

Sie sind herzlich eingeladen, den gestalteten Kirchenraum bewusst wahrzunehmen, um neue Kraft zu schöpfen. Angeregt durch ansprechende Texte, Musik und Beleuchtung kann ein Aufenthalt in der Kirche zu einer besonders bereichernden Zeit werden.

Kreuz4

Kreuz3

Schau hin! Schau ganz genau hin! Was nimmst du derzeit wahr? Was ärgert dich? Was spricht dich an? Was lässt dich gleichgültig? Warum? Schau ganz genau hin!

Und nimm wahr – deinen Ärger, deine Wut, deine Freude, deine Hoffnung, dein Mitgefühl, deinen Impuls, anzupacken. Dann kann dieses Hinschauen der erste Schritt sein, mit dir selbst und deinen Empfindungen klar zu kommen, deine innersten Werte, nach denen du handelst, zu entdecken.

Nimm wahr was ist, bewege es in deinen Gedanken, in deinem Herzen. Vielleicht kannst du etwas verändern, etwas anders machen oder aktiv werden und nicht mehr länger wegsehen.

 

Gemeindereferentin Gabriele Spahn-Sauer

In der Maria Magdalena Kirche gibt es in der Fastenzeit etwas Neues zu sehen:

Mit Lichteffekten neu gestaltete Orte laden zum Nachzudenken ein:

 

Kreuzwegstationen mit Fragen an Dich!

Pieta und Holzkreuz mit einem bewegenden Gebet!

Fastenecke: Geschichte und Fragen zum Nachdenken!

 

Hingehen und Hinsehen!

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